PflegeFaktisch mit Francesca

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Mecasa bringt die richtigen Menschen zusammen: Ein junges Unternehmen findet die perfekte Betreuungskraft

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Die genau passende Betreuungskraft für hilfsbedürftige Seniorinnen und Senioren zu finden ist nicht einfach. Mecasa, ein junges Unternehmen aus Stuttgart, hat ein spannendes Verfahren entwickelt, wie sich optimal zueinander passende Senioren und Betreuungskräfte finden. Dazu habe ich mich mit Oliver Weiss und Maria Liehr von mecasa unterhalten. Das spannende Interview hört ihr in Folge 15 von PflegeFaktisch.

Persönlichkeitspsychologie und Algorithmen unterstützen bei der Suche nach der richtigen Betreuungskraft

In einer Betreuungssituation treffen zwei oder drei Menschen aufeinander. Sie gründen eine neue Wohngemeinschaft und nicht selten benötigen die Betroffenen nicht nur Unterstützung im Haushalt, sondern auch bei der Körperpflege. Schnell entsteht eine Nähe mit einer oftmals fremden Person. Doch was ist, wenn die Personen in der neu gegründeten WG einfach nicht miteinander harmonieren, sei es durch eine sprachliche Barriere oder durch ein unterschiedliches Verständnis von Nähe und Distanz?

Genau hier setzt das Verfahren von mecasa an. Das Unternehmen hat mit führenden Persönlichkeitspsychologen der Universität Heidelberg einen Fragebogen entwickelt, der den Pflegebedarf, wie auch verschiedene Persönlichkeitsaspekte ermittelt. Die betroffene Person und die Betreuungskraft füllen diesen Fragebogen aus. Anschließend werden zueinander passende Profile über einen Algorithmus ermittelt und vorgeschlagen. Mit diesem Verfahren hat mecasa bisher schon rund 100 Betreuungssituationen erfolgreich vermitteln können. 

Hohe Anforderungen an Vermittlerfirmen von Betreuungskräften mittels DIN-Standard

Neben dem innovativen Verfahren zur Ermittlung zueinander passender Senioren und Betreuer, setzt mecasa auf einen hohen Standard bei der Vermittlung von Betreuungskräften. In Deutschland existieren zwischen 400 bis 600 verschiedene Firmen, die bei der Vermittlung von Betreuungskräften auf unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der Markt scheint heterogen und undurchsichtig. Um Transparenz und Zuverlässigkeit für den Endverbraucher zu schaffen, hat mecasa gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) einen Standard entwickelt. Der DIN-Standard zertifiziert Vermittlern und Dienstleistern eine hohe Versorgungsqualität und faire Arbeitsbedingungen. Im Winter 2020 ist die Veröffentlichung geplant.

Gute Betreuungssituationen benötigen ein umfassendes Netzwerk

In manchen Situationen benötigen Betreuungskräfte Unterstützung. Insbesondere wenn umfassende pflegerische Tätigkeiten dazu kommen. Diese sollen und müssen von ambulanten Pflegediensten übernommen werden. „Dies ist uns sehr wichtig“, sagt Oliver Weiss, Geschäftsführer von mecasa. Eine gute Betreuungssituation benötigt auch immer ein gutes Netzwerk. Aus diesem Grund arbeitet mecasa mit regionalen Pflegediensten, Tagespflegen und anderen Leistungserbringern eng zusammen. Aber nicht nur das – mecasa steht auch für ein umfassendes Pflegenetzwerk für die Seniorenbetreuung. Auf der Website können Interessierte sich ausführlich informieren. 

Und aufgepasst an alle Netzwerker: Oliver und Maria und das gesamte Team von mecasa sind immer an Kooperationen interessiert.

Mecasa erreicht ihr entweder über die Kontaktdaten auf der Website oder per Mail unter kontakt@mecasa.de oder auch gerne über mich. 

In diesem Sinne: Weiterhin lächeln statt Hände schütteln und einfach Podcast hören.

Ich freue mich auf Euch!

Eure Francesca 


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