PflegeFaktisch mit Francesca

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Lachen ist die beste Medizin: Frida Firlefanz und die Liebe zum Scheitern – Interview mit einer Clownin

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Corona oder das Covid-19-Virus beschäftigt uns bereits seit mehr als zehn Wochen und ist aus der Presse und den Medien nicht mehr wegzudenken. Wir haben bereits viel über die Neuerungen in der Pflege gesprochen und jetzt ist es einfach Zeit, für eine etwas andere Folge PflegeFaktisch.

Ich stelle euch Frida Firlefanz vor. Frida hat einen ganz besonderen Umgang mit Krisen, liebt das Scheitern und zaubert nicht nur Pflegeheimbewohner*innen ein Lächeln ins Gesicht – besonders jetzt in Zeiten von Corona. Ich freue mich auf viel positive Energie.

Frida Firlefanz heißt eigentlich Simone Henkel. Frida ist ihr Künstlername, denn Simone liebt das Theater, die Kunst, Musik und die große Bühne. Simone fühlt sich auch im täglichen Leben wie ein Clown und hat deshalb beschlossen, eine Ausbildung zum Klinik- und Seniorenheimclown zu absolvieren.

Die Bewegung der Klink- und Seniorenheimclowns kam erst Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland und ist inzwischen vor allem aus dem Klinikalltag nicht mehr weg zu denken.

Aber auch in den Seniorenheimen sind die Clowns mehr und mehr unterwegs. Gerade jetzt in diesen besonderen Zeiten.

Denn einige Seniorenheime sehen die Krise als Chance und gehen neue Wege. Trotz Abstandsregelung und Kontakreduzierung ermöglichen die Einrichtungen ihren Bewohner*innen Abwechslung im eingeschränkten Corona-Alltag. Denn Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

So besucht auch Simone Bewohner*innen und unterhält diese, aus der Ferne, mit kleinen Kunststücken, ein bisschen Gymnastik, Tanz und Liedern. Frida ist froh, gerade jetzt in der Corona-Zeit ein Clown sein zu dürfen.

Es helfe ungemein, „einfach die rote Nase aufzusetzen und die Energie des Clowns zu spüren und das beste aus der Krise zu machen“, so Simone. Für sie ist das eine Lebenseinstellung.

Das Scheitern ist die Essenz des Clowns, denn was der Clown wiedergibt, entsteht aus dem Alltäglichen und Unverhofften.

Er greift das auf, was ihm und den Menschen in seinen Begegnungen passiert. Auch Simone greift in ihrer Rolle als Frida die ihr dargebotenen Szenen aus dem Alltag auf und interpretiert diese auf ihre Weise. Sie möchte etwas von dem zurückgeben, wofür Sie unter anderem auf der Welt ist. Sie bringt die Menschen zum Lachen und kann dabei ganz sie selbst sein.

  • eine rote Clownsnase kaufen, sie aufsetzen und einkaufen gehen 

  • den eigenen Clown suchen und erleben 

  • und lachen, bzw. versuchen, sich selbst und das Leben nicht immer ganz so ernst zu nehmen 

Wer noch mehr über Simone in ihrer Rolle als Frida Firlefanz erfahren möchte, der sollte PflegeFaktisch hören.

Wer Fragen hat und Simone erreichen möchte, schreibt mir einfach unter pflegefaktisch@medifox.de – ich leite die Anfragen weiter. 

In diesem Sinne: Lächeln statt Hände schütteln und Podcast hören! 

Eure Francesca 


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